Was darf ich im Hotelzimmer eigentlich nicht machen?
Die wichtigsten No-Gos
Ich erinnere mich gut an meinen allerersten Aufenthalt in einem schicken Hotel in Lissabon. Frisch angekommen, voller Vorfreude – und doch ein wenig unsicher: Was darf ich eigentlich in einem Hotelzimmer tun, was sollte ich besser lassen? Viele meiner Kundinnen und Kunden berichten mir ähnliche Fragen. Deshalb nehme ich dich heute mit auf eine kleine Etikette-Reise. Denn mit etwas Achtsamkeit sorgst du nicht nur für einen angenehmen Aufenthalt, sondern auch dafür, dass du dich überall als gern gesehener Gast fühlst.
Rücksicht beginnt schon beim Betreten
Schlage die Tür nicht laut zu, drehe Musik oder Fernsehen nicht unnötig laut auf und vermeide es, mit Straßenschuhen auf Teppichböden herumzulaufen. Auch das eigenständige Umstellen von Möbeln wird von Hotels oft nicht gern gesehen. Und ja, auch wenn das kuschelige Handtuch verlockend wirkt: Hotelhandtücher gehören ins Zimmer, nicht an den Pool oder gar in den Koffer.Keine illegalen Aktivitäten oder Schäden
Das klingt selbstverständlich, aber ich nenne es ganz bewusst: Jegliche illegale Aktivitäten (wie Rauchen in Nichtraucherzimmern, Drogenkonsum oder Beschädigungen) sind absolut tabu. Auch das Manipulieren von Rauchmeldern oder anderen Sicherheitseinrichtungen kann drastische Folgen haben – nicht nur in Form von Bußgeldern, sondern auch durch sofortige Kündigung des Hotelvertrags.
Ich habe es leider schon erlebt, dass Gäste aus Unwissenheit hohe Reinigungsgebühren zahlen mussten, weil sie unerlaubt im Zimmer geraucht haben. Spare dir diesen Ärger!
Respektiere Reinigungskräfte und Servicepersonal
Oft höre ich: „Wann wird mein Zimmer gemacht?“ oder „Warum war heute niemand da?“ Meine Empfehlung: Hänge das „Bitte nicht stören“-Schild ab, wenn du möchtest, dass das Housekeeping Zugang bekommt. Lass wertvolle Gegenstände im Safe und hinterlasse das Zimmer in einem ordentlichen Zustand. Kleine Gesten wie ein Trinkgeld für das Reinigungspersonal werden weltweit geschätzt und sorgen für ein besonders herzliches Miteinander.
Ich selbst lege immer ein paar Münzen auf das Kopfkissen – eine Geste, die in vielen Ländern üblich ist und mir schon oft ein besonders freundliches Lächeln beschert hat.
Check-out: So hinterlässt du einen guten Eindruck
Plane am Abreisetag genug Zeit für den Check-out ein. Prüfe gründlich, ob du nichts vergessen hast (ich habe einmal fast meinen Reisepass im Safe liegen lassen!). Räume gebrauchte Handtücher zusammen und stelle Möbel wieder an ihren Platz, falls du etwas umgestellt hast.
Vermeide es, Lebensmittel oder Müll im Zimmer zurückzulassen. Solltest du versehentlich etwas beschädigt haben, informiere das Hotel umgehend. Ehrlichkeit wird fast immer mit Verständnis und Kulanz belohnt. Mit diesen kleinen Aufmerksamkeiten sicherst du dir nicht nur eine gute Bewertung als Gast, sondern erleichterst auch den nächsten Aufenthalt.
Clara Zaleska
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