Astrid Hoko: Das sind meine Lieblingsplätze in Villach
Astrid Hoko, der Öffentlichkeit bislang als Autorin und Kreativunternehmerin bekannt, kündigte erst vor Kurzem auf Social Media ihre Debütsingle an. Bis zum Release am 19. September ist noch ein bisschen Zeit und diese verbringt Astrid am liebsten in der Natur. Die Sängerin lebt in Villach und zeigt uns exklusiv ihre Lieblingsplätze in der so genannten Draustadt, die von zahlreichen großen Seen umgeben ist und nahe der Grenze zu Italien und Slowenien liegt.
Villach ist die siebtgrößte Stadt Österreichs (Stand: 1. Jänner 2025, Statista) und liegt im Bundesland Kärnten, das bei Touristen besonders wegen seiner Berge und Seen beliebt ist. Im Sommer wird gebadet, im Winter ist Schifahren angesagt.
Schon zu Beginn unseres Interviews ist klar, dass Villach für Astrid Hoko nicht nur ein Stück Wahlheimat ist, sondern zugleich auch Bühne, Rückzugsort und Inspirationsquelle. „Es tut sich irrsinnig viel, weil wir hier am Dreiländereck wohnen. Vor allem im Sommer sind viele Touristen da“, sagt Astrid, ohne sich daran zu stören. „Als Einheimische findet man immer genug Ruhe an abgelegeneren Plätzen, man muss sich nur auskennen.“
Wasenboden
Wir treffen Astrid am so genannten Wasenboden – einem Naherholungsgebiet direkt an der Drau. Vom Radweg bis zum Skaterpark und Kinderspielplatz besticht das Areal durch eine riesige Grünfläche, die im Sommer von Jung und Alt vielfältig genutzt wird.
„Der Wasenboden hat irrsinnig viel zu bieten. Früher war ich hier gerne zum Inlineskaten und Tischtennisspielen, jetzt eher zum Ausspannen. Meistens gehen wir abends entlang des Drau-Ufers spazieren und genießen die Ruhe“, so Astrid Hoko.
Wir spazieren gemeinsam im Schatten der Bäume und beobachten eine Gruppe Jugendlicher, die vergnügt Fußball spielt. Etwas abseits zieht ein Pärchen mit Akrobatikübungen neugierige Blicke auf sich. Gleich daneben tummelt sich ein Vierergespann, das sich mehr schlecht als recht im Federball versucht, aber trotzdem viel Spaß zu haben scheint. Sofort kommt ein gewisses Urlaubsfeeling auf. Alles wirkt so locker und unbeschwert. Auf die Frage, ob es hier am Wasenboden immer so sei, nickt Astrid und ergänzt, dass sich vor allem die Sportler und Kinder hier austoben könnten.
Neben dem Kinderspielplatz steht eine Baumgruppe mit gespannten Slacklines, auf denen eine junge Frau geschickt balanciert. Sie wirkt geübt und lässt es kinderleicht aussehen. Am anderen Ende rastet ein älteres Pärchen auf einer Sitzbank im Schatten. Auf der weitläufigen Wiese daneben sind bunte Decken ausgebreitet – zum Sonnenbaden und Picknicken.
„Der Wasenboden bietet wirklich für jeden etwas, deshalb ist hier auch immer etwas los. Das Areal ist aber so weitläufig, dass man nie das Gefühl hat, dass es zu viel wäre. Ein paar Mal im Jahr gastieren hier auch Zirkusse, das ist vor allem für Kinder ein Highlight.“
Warmbad
Das Warmbad in Villach ist ein Kurort mit eigener Therme und etlichen Möglichkeiten zum Wandern. Ob auf archäologischen Spuren am Römerweg und der Napoleonwiese oder in der Thermalquelle – hier ist jede Person richtig, die sich akkurat in der frischen Luft bewegen und Ruhe finden möchte. Gleich zu Beginn stechen uns eingezäunte Flächen für Rehe, Pferde und Esel ins Auge.
„Das hat ein bisschen was von einem Tierpark“, bestätigt Astrid Hoko, „nur dass die Tiere hier viel mehr Platz haben und im natürlichen Lebensraum sind.“ Und wir sehen es selbst: Kinder und Erwachsene freuen sich gleichermaßen, wenn sie an den Tieren vorbeispazieren. Der einzige Esel zwischen den Pferden lässt sich sogar liebevoll von einem Kind streicheln.
Astrid Hoko: „Man kann hier im Warmbad für sich alleine sein, entspannt wandern und einfach einmal abschalten. Die Luft ist super, es gibt hier so viel Grün und Wald, und vor allen Dingen ist es ruhig. Vieles wirkt unberührt, obwohl Menschen da sind.“
Astrid hat uns nicht zu viel versprochen. Obwohl das Warmbad in Villach vor allem bei Sportbegeisterten und Kurgästen sehr beliebt ist, treffen wir auf unserem Rundgang kaum mehr Menschen, seit wir in einen der Wanderwege eingebogen sind. Hie und da kommen uns ein paar Spaziergänger und Läufer entgegen, aber meistens ist weit und breit niemand zu sehen. Was uns aber sofort auffällt: Die Menschen, die in Villach Warmbad unterwegs sind, grüßen sehr gerne und freundlich.
Wir spazieren rund eine Stunde und durchqueren Wälder, einen kleinen Fluss und hochgewachsene Wiesen. Neben Fröschen, Eidechsen und Bienen begegnen wir auch einer großen Ameisenstraße entlang des Weges. Im Warmbad Villach lässt sich die Natur in ihrer Blüte beobachten und wir sind mittendrin.
„Es sind rundherum so viele Wege, dass es einem nie langweilig wird, egal, wie oft man herkommt“, beteuert die Sängerin und empfiehlt allen Abenteuerlustigen einen Besuch.